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Hey, ich bin Alex.

Ich hole für euch die wahren Helden vors Mikrofon.
In unserem Podcast HELDENstunde.

HELDENstunde. Euer Podcast für ein gesundes und bewusstes Leben. 

Mar 8, 2018

Interview mit Marcus Werner

Fleisch steht uns heute jederzeit an jedem Ort zur Verfügung. Fertig verarbeitet, lecker zubereitet.

Dabei vergessen wir sehr gerne, wie das Schnitzel auf unseren Teller gekommen ist.

Marcus Werner, Journalist mit eigener Kolumne in der Wirtschaftswoche, beschreibt in seinem Artikel "Dumm isst gut", wie wir die Entscheidung zum Fleischkonsum als gut informierte Verbraucher treffen sollten ohne den Marketingtricks der Fleischindustrie auf den Leim gehen. Im Interview mit ihm beleuchten wir die Zusammenhänge der Fleischproduktion über Politik, Medien, Herstellung, Vermarktung und Handel bis zum Endkonsumenten - uns!

In dieser Folge erfahrt ihr:

  • Dass der Preis kein Qualitätsmerkmal sein muss
  • Warum es mühsam ist sich über Produktionswege zu informieren
  • Warum wir beim Thema Fleisch zur Doppelmoral neigen
  • Dass es richtig und wichtig ist, sich der Realität zu stellen
  • Welche Rolle die Medien spielen
  • Wie uns das Marketing mit leckeren Endprodukten verführt
  • Dass der Handel Druck auf die Industrie ausüben kann
  • Wie die Politik agiert
  • Dass der freie Markt nicht alles richtig regelt

Links zur Folge:

Der äußerst lesenswerte Artikel von Marcus Werner in der Wirtschaftswoche "Dumm isst gut"

Die Webseite von Marcus Werner

Fleisch und Gesundheit

30kg Fleisch und Fleischprodukte empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Ernährung pro Kopf und Jahr. Nach meiner persönlichen Einschätzung dürfte diese Empfehlung eher am oberen Ende des gesundheitlich verträglichen angesiedelt sein. Der pro Kopf Verbrauch in Deutschland lag 2017 jedoch bei rund 60kg. Uns steht soviel Fleisch zu Verfügung, dass wir uns daran buchstäblich krank "fressen". 

Schlecht für uns und schlecht für die Tiere. Diese zahlen den sofortigen Preis für die stehts verfügbare Currywurst an der Ecke, dem Burger im Schnellrestaurant und dem Steak in der Supermarkt-Tiefkühltruhe.

30kg Fleisch und Fleischprodukte empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Ernährung pro Kopf und Jahr. Nach meiner persönlichen Einschätzung dürfte diese Empfehlung eher am oberen Ende des gesundheitlich verträglichen angesiedelt sein. Der pro Kopf Verbrauch in Deutschland lag 2017 jedoch bei rund 60kg. Uns steht soviel Fleisch zu Verfügung, dass wir uns daran buchstäblich krank "fressen". 

Schlecht für uns und schlecht für die Tiere. Diese zahlen den sofortigen Preis für die stehts verfügbare Currywurst an der Ecke, dem Burger im Schnellrestaurant und dem Steak in der Supermarkt-Tiefkühltruhe.

Wenn wir unserer Gesundheit, den Tieren und letztlich unserem ganzen Planeten etwas gutes tun wollen, ist das Bewusstsein für die Zusammenhänge wichtig. Das Wiener Schnitzel ist eben nicht als Wiener Schnitzel auf die Welt gekommen. Diese Wahrheit ist unbequem. Aber sie ist Realität und davor sollten wir fairerweise nicht die Augen verschließen.